Wie gesund ist Lupinenkaffee? Alle Vorteile und Mythen erklärt

In unserem Beitrag erfährst du, warum dieser Bohnen-Ersatz besonders magenfreundlich ist und sich bei hohem Kaffeekonsum positiv auf Körper und Wohlbefinden auswirken kann. Wir gehen auf das Thema Proteine, Ballaststoffe und Vitamine ein und räumen mit dem Mythos auf, dass der reine Lupinenkaffee davon tatsächlich profitiert. Außerdem klären wir, ob Lupinenkaffee basisch wirkt und was du bei einem hohen Kaffeedurst beachten solltest. Hol dir jetzt alle Fakten rund um den gesunden Kaffeegenuss aus Lupinen und entscheide selbst, ob diese Alternative zu deinem Lebensstil passt!

Lupinenkaffee wird immer bekannter als gesunde Alternative zum herkömmlichen Kaffee. Doch ist Lupinenkaffee auch besonders gesund? Wir teilen in diesem Beitrag ein paar Fakten mit dir, die du über den Lupinenkaffee kennen solltest.

Lupinenkaffee enthält kein Koffein

Im Unterschied zum normalen Kaffee enthält Lupinenkaffee kein Koffein. Für Menschen, die empfindlich oder gar negativ auf Koffein reagieren, ist Lupinenkaffee also eine super Alternative zu herkömmlichem Kaffee. Es gibt keine Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, keine Nervosität und auch keine Herz-Kreislauf-Probleme, die sonst bei einem hohen Koffeinkonsum auftreten können.

Lupinenkaffee hat keine Säure

Lupinenkaffee ist sehr verträglich, da er im Gegensatz zu normalem Kaffee keine Säure enthält. Bei normalem Kaffeekonsum tut die Säure wohl nichts Schädliches, doch ab mehreren Tassen pro Tag kann die Kaffeesäure den Magen stark reizen. Dann macht es Sinn, den säurefreien Lupinenkaffee zu trinken und so den Magen zu schonen! Übrigens beeinflusst bei herkömmlichem Kaffee die Röstung den Säuregrad, weil durch das Rösten Säure abgebaut wird und Aromastoffe als neue Verbindungen entstehen. Wir empfehlen hier die langsam gerösteten Kaffeesorten von kafiziit.ch, für diejenigen, die nicht ganz auf richtigen Kaffee verzichten wollen.

Mythos: Proteine, Ballaststoffe und Vitamine im Lupinenkaffee

Die Lupinenbohne ist bekannt für ihren hohen Proteingehalt, der bis zu 40 % der Trockensubstanz ausmachen kann. Zudem enthalten Süsslupinen viele Ballaststoffe, nämlich rund 20 %. Auch die Vitamine sollten wir nicht vergessen zu erwähnen: Vitamine A und B sind vorhanden, zudem Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium sowie Calcium. Du denkst nun: „Super, dann ist mein Lupinenkaffee ja ein wahres Proteinwunder und Ballaststoffe spendet er mir auch noch!“ Viele andere Blogbeiträge predigen das, und auch Hersteller von Lupinenkaffee versprechen es. Leider aber – und das ist bei allen Lupinen der Fall – sind weder die Proteine noch die Vitamine oder Ballaststoffe wasserlöslich. Das bedeutet, dass diese im Kaffeesatz zurückbleiben und nicht in den Kaffee übergehen.

Wirkt Lupinenkaffee basisch?

Ob Lupinenkaffee basisch verstoffwechselt wird, dazu liegen aktuell noch keine zuverlässigen und wissenschaftlichen Daten vor. Auch hier: In vielen Blogs wird behauptet, dass Lupinenkaffee basisch wirkt, doch die Quellen für diese Aussagen sind nicht auffindbar. Falls du eine wissenschaftliche Grundlage findest, wo eine basische oder saure Verstoffwechselung des Lupinenkaffees untersucht wurde, melde dich gerne bei uns!

Fazit: Jede Tasse Lupinenkaffee ist gesünder als eine Tasse normaler Kaffee

Zusammengefasst kann man also nicht sagen, dass Lupinenkaffee per se super gesund ist. Aber mit jeder Tasse Lupinenkaffee, die du anstelle einer Tasse herkömmlichen Kaffees trinkst, tust du dir Gutes! Es geht hier vor allem darum, dass ein hoher Konsum von herkömmlichem Kaffee negative Auswirkungen auf deinen Körper hat und du diese mit dem „neutralen“ Lupinenkaffee ersetzen kannst, was sich dann positiv auf deinen Körper auswirkt. Weniger Säure, weniger Koffein, weniger saure Verstoffwechselung!

Wo kann ich den Lupinenkaffee kaufen?

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